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Stress im Schlaf beseitigen

Stress ist erst dann schädlich wenn das Gleichgewicht von Anspannung und Entspannung nichtmehr eingehalten werden kann. Unser Schlaf spielt hierbei eine große Rolle, da er das wichtigste und wirkungsvollste Regenerationsprogramm ist, welches der Körper besitzt. Schlaf füllt unsere Kraftreserven auf, ist wichtig für die Produktion von bestimmten Hormonen und beeinflusst positiv das Immunsystem. Häufig leiden Menschen aber während angespannten Lebenssituationen unter Schlafstörungen und können so das Potential der besten Entspannungsmethode nicht voll ausschöpfen.

Die optimale Schlafdauer kann man pauschal nicht festlegen. Jeder Mensch ist anders und benötigt eine unterschiedlich lange Schlafphase. Für die einen reichen 6 Stunden um fit in den Tag zu starten während andere zu diesem Zeitpunkt lieber noch einmal umdrehen.

Ein weiterer Punkt ist die Schlafqualität. Denn die Dauer allein ist nicht Ausschlaggebend für eine gesunde Erholung. Stress kann auch dazu führen, dass die wichtigen Tiefschlafphasen nicht erreicht werden und so fühlt man sich selbst nach 8 Stunden im Bett und dem Gefühlt nicht aufgewacht zu sein dennoch schlapp und müde. Es gibt aber ein paar Tipps an die man sich halten kann, um einen gesunden und erholsamen Schlaf zu fördern:

Regelmäßiges Schlafen

Wer sich an regelmäßige Schlafenszeiten gewöhnt kann somit seine „Innere Uhr“ stellen. Versuche also jeden Tag, selbst am Wochenende, zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und wieder aufzustehen. Dies hilft deinem Organismus sich an einen standardisierten Tagesablauf zu gewöhnen und so die Qualität des Schlafes zu verbessern. Sollten diese Zeiten abends mal nicht einzuhalten sein, solltest du dennoch zu deiner vorgegeben Zeit aufstehen damit der Biorhythmus aufrecht erhalten wird.

Sport treiben

Körperliche Betätigung bringt den Kreislauf  in Schwung und verlangt im Nachhinein eine ausreichende Regeneration, die zur Schlafqualität beiträgt. Nach dem Aufstehen dient Sport außerdem dazu, richtig wach zu werden und optimal in den Tag zu starten. Abends hingegen sollte man auf sein Training verzichten, da der Körper so in einen Erregungszustand versetzt wird und das Einschlafen erschwert wird.

Alkohol vermeiden

Ein „Schlummertrunk“ kann dabei behilflich sein besser einzuschlafen. Aber dem einen Vorteil überwiegen die vielen Nachteile: So stört Alkohol die Fähigkeit durchzuschlafen, verschlechtert die Erholung und kann dazu führen, dass man verfrüht aufwacht. Lass das Glas Wein oder Bier deshalb lieber im Kühlschrank stehen und versuche es stattdessen mit einer warmen Tasse beruhigenden Tee.

Cleverer Koffeingenuss

Koffein ist ein Stimulationsmittel, welches an den Nerven ansetzt und dazu beiträgt, dass man nicht müde wird. Somit ist also schon selbstklärend warum man dieses Mittel meiden sollte falls man gut schlafen will. Für einige gehört die Tasse Kaffee jedoch dazu und dient häufig dazu die Mittagsmüdigkeit zu vertreiben oder morgens richtig wach zu werden. Dies ist grundsätzlich kein Problem solang man den Kaffee in Maßen genießt. Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, sollte nach 14 Uhr kein Koffein mehr zu sich nehmen. Vorsichtig sollte man deshalb auch bei Tee sein: sowohl Grüner- als auch Schwarztee enthalten bis zu 70mg Koffein pro Tasse und können so deinen Schlaf stören.

Vorsicht bei Nikotin

Ein weiteres Stimulationsmittel ist Nikotin. Durch den Konsum von Tabak gelangt dieses in unser Gehirn wo es ähnlich wie Koffein aufputschend wirkt. Wer also vor den Schlafen gehen noch seine Beruhigungszigarette raucht, bewirkt damit also genau das Gegenteil und regt die Gehirnaktivität zusätzlich an. Versuche also ein paar Stunden vor dem Schlafen gehen Zigaretten zu meiden. Hat der Körper erst einmal ein Suchtverhalten aufgebaut, dann führt das Verlangen nach Nikotin dazu, dass man nachts häufiger aufwacht. Raucher, welche ihre Sucht überwunden haben und keine körperlichen Entzugserscheinungen mehr aufweisen, verbessern ihre Fähigkeit einzuschlafen und wachen nachts weniger häufig auf.

Einschlafrituale

Jeder hat irgendetwas das ihn entspannt. Sei es eine warme Tasse Tee, ein paar Seiten in einem Buch lesen oder das Lieblingsalbum anhören. Versuche jeden Abend dasselbe Ritual durchzuführen bevor du ins Bett gehst. Das hilft dabei deinen Körper darauf zu konditionieren, dass er jetzt müde werden soll und die Schlafphase bevorsteht.

Schlafumgebung

Zur passenden Schlafumgebung sollten verschiedene Dinge beachtet werden. Versuche zunächst alle elektrischen Geräte aus deinem Schlafzimmer zu verbannen. Der dadurch entstehende Elektrosmog kann dir jetzt nichts mehr anhaben. Als nächstes solltest du dein Zimmer abdunkeln. Wenn du kein Rollo hast und dir Vorhänge immer noch zu hell sind, kannst du es mit einer Schlafbrille versuchen. Sorge für ein angenehmes Raumklima indem du gut durchlüftest oder das Fenster über Nacht offen lässt. Außerdem sollte man sich angewöhnen das Bett wirklich nur zum Schlafen zu benutzen. Andere Tätigkeiten wie Lesen oder sogar darin mit dem Laptop zu arbeiten sollte man unbedingt sein lassen.

Fazit

Letztendlich sind das alles Tipps, welche helfen können aber nicht müssen. Jeder Mensch hat seine eigenen Vorlieben beim Thema Schlaf und sollte somit seine eigenen Gewohnheiten hierfür entwickeln. Und sollte man im Bett liegen ohne müde zu sein und Probleme beim Einschlafen haben dann hilft nur eins: Aufstehen und sich einer angenehmen und ruhigen Tätigkeit widmen. Der Körper benötigt anscheinend noch keine Erholungsphase und wird dir nach einiger Ablenkung schon mitteilen wann er bereit ist zu schlafen. Und dieser Schlaf wird dann erholsamer sein als wenn du dich dauernd von der einen Seite auf die andere drehst.

Dein-Stress-Coach

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